Profil anzeigen

OZ | Ostsee-Update - Warum wir unser Urlaubsland lieben

Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
OZ | Ostsee-UpdateOZ | Ostsee-Update
OZ | Ostsee-Update
Liebe Urlauber und Einheimische,
warum sind Sie eigentlich so gern in unserem schönen Mecklenburg-Vorpommern?
Ist es die Ostsee, der oft endlose Strand, die Wälder, Seen, schönen Altstädte oder die gute Luft? Wahrscheinlich von allem ein bisschen, oder?
Jetzt, kurz nach dem Ende der Winterferien in MV und während viele andere Regionen noch Urlaub haben, hat meine Kollegin Cora Meyer in Kühlungsborn Gäste gefragt, warum Sie so gern bei uns an der Küste sind. Natürlich liegt die Ostsee ganz vorn, aber auch einige andere Aspekte überzeugen, doch lesen Sie selbst.
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Und wer jetzt schon wieder abreisen musste, plant vielleicht bereits den nächsten Aufenthalt in MV. Dazu haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt. Zum Beispiel, wo es für Segler noch Liegeplätze im Sommer gibt, was zu Ostern in Kühlungsborn los ist und was das berühmte Grand Hotel Heiligendamm nach der Winterpause bietet.
Wer mal wieder auf Usedom vorbeischauen will, für den gibt es bald schöne neue Seebrücken zu erleben. Ahlbeck saniert seinen Laufsteg schon ab Mai, in Zinnowitz wird derzeit erstmal über Sanierung und Form einer neuen Brücke diskutiert. Auf dem Weg zur Insel kann es allerdings in der nächsten Zeit ein paar Verkehrseinschränkungen geben. Ab sofort wird die Peenebrücke in Wolgast saniert, doch in der Saison soll die Querung frei bleiben.
Bleibt noch ein “glamourööser” Tipp zum Wochenende. In der Heringsdorfer Korbwerk-Fabrik wird in diesen Tagen der erste Strandkorb für Modedesigner und Dschungelcamp-Teilnehmer Harald Glööckler fertig. Zwar wird das gute Stück mit 5000 Euro pro Exemplar im Verkauf ziemlich teuer. Aber gucken und im Prototyp Probesitzen kann man ja mal.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzlichst
Ihr Alexander Loew
Leitender Redakteur

Hiddensee: So wird die Dünenheide auf der Insel geschützt

Die Dünenheide im Herzen der Insel Hiddensee ist einzigartig. Das Nationalparkamt Vorpommern führt zusammen mit dem gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt die Entbuschung des knapp 80 Hektar großen Gebiets fort – Lebensraum und Arten sollen geschützt werden.
(Quelle: Bergwaldprojekt)
(Quelle: Bergwaldprojekt)
Hiddensee. 60 Freiwillige beteiligen sich in diesen Tagen an der Landschaftspflege in der Küstendünenheide von Hiddensee. Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt führen sie die Entbuschung des knapp 80 Hektar großen Gebiets im Herzen der Insel fort. Der Einsatz für und in der Natur soll die Ehrenamtlichen auch für eine nachhaltige Lebensweise in ihrem Alltag sensibilisieren.
Die Dünenheide ist ein einzigartiger Lebensraum, der seit Jahrhunderten durch sein typisches Vegetationsmosaik aus Besenheide und Krähenbeere, silbergrasreichen Flechtenrasen und offenen Sandflächen das Landschaftsbild der Insel prägt. Doch durch die aufkommenden Gehölze und allmähliche Verbuschung droht dieser Lebensraum zu verschwinden.
Nationalparkziele werden umgesetzt
Zum Erhalt der Küstendünenheide auf Hiddensee sind deshalb Pflegemaßnahmen notwendig. „Umso erfreulicher ist es, dass nach dem erfolgreichen Auftakt der Kooperation zwischen Bergwaldprojekt und dem Nationalparkamt Vorpommern sowie der Biologischen Station der Universität Greifswald und dem Landkreis die Zusammenarbeit fortgeführt wird“, sagt Lena Gärtner vom Nationalparkamt.
Bis zum 4. März werden die Helfer erneut die Verjüngung von Birken, Pappeln, Kiefern und Spätblühender Traubenkirsche entfernen. Damit setzen sie zum einen die Nationalparkziele um, auf einem begrenzten Teil der Fläche, in der Pflegezone, eine typische Kulturlandschaft mit seltenen Lebensräumen zu erhalten.
Zum anderen dient es der Umsetzung von Maßnahmen, die nach europäischen Naturschutzvorgaben (FFH-Richtlinie) zum Erhalt von Lebensraumtypen und Arten notwendig sind.
„Macht Lust auf mehr“
„Unter fachkundiger Leitung ist neben der praktischen Arbeit auch ein Exkursionsnachmittag vorgesehen, um mehr über die vielfältigen und lokalen Aspekte des Projektgebietes und dessen Bedeutung für den Menschen und die Natur zu erfahren“, sagt Lena Gärtner.
In der Einsatzwoche sollen die Teilnehmenden ihre eigene Selbstwirksamkeit spüren. „Das ist ein positives Gefühl und macht Lust auf mehr. Viele fahren nach Hause und stellen zumindest Teilbereiche ihres Alltags um, handeln zum Beispiel ressourcenschonender und beteiligen sich damit am gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung“, sagt sie.
Auf Pflege angewiesen
Die größten Küstenheiden des Nationalparks befinden sich am Darßer Ort und auf dem Gellen. Eine besonders eindrucksvolle Heidelandschaft hat sich im Süden von Hiddensee ausgebildet. Ihr Vorkommen ist dort allerdings maßgeblich durch menschliche Nutzungsmuster wie Beweidung und Plaggen bedingt. Sie liegt in der Pflegezone des Nationalparks und wird auch weiterhin als Heidelandschaft erhalten.
In früheren Zeiten entstand diese Landschaft als Nebenprodukt der landwirtschaftlichen Nutzung. Wegen der Nutzungsaufgabe setzte die natürliche Sukzession ein. In Kombination mit den hohen Nährstoffeinträgen aus der Luft wachsen Bäume und Sträucher besonders gut und verdrängen die Küstendünenheide. Ohne regelmäßige Pflegemaßnahmen würde die einmalige Heidelandschaft mit ihren an den Lebensraum angepassten Arten allmählich verschwinden.
An der Ostsee bestens informiert!

Urlauber berichten: So waren unsere Ferien in Kühlungsborn
Bootshafen Kühlungsborn: Hier gibt es im Sommer noch Liegeplätze
Kühlungsborn: Touristiker freuen sich auf Ostern - Veranstaltungen geplant
Heiligendamm: So startet das Grand Hotel in den Frühling
Seebrücke Ahlbeck: Eine Million Euro für neuen Laufsteg
Warum Usedom zu einem Strand von Leningrad wird
Warum dieser Mann 500 Bademoden-Exemplare besitzt

Badeanzüge sind für einen passionierten Sammler auf Usedom mehr als nur Textilien. 500 historische Exemplare besitzt Jürgen Kraft. Er will sich mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland um eine Ausstellung bemühen.
( Quelle: Stefan Sauer/dpa)
( Quelle: Stefan Sauer/dpa)
Heringsdorf. Mit der Gründung eines deutschlandweiten Vereins will der Bademodensammler Jürgen Kraft von der Insel Usedom seine Bemühungen um eine Ausstellung auf der Insel vorantreiben. Kraft, der nach eigenen Angaben 500 historische Bademode-Exemplare besitzt, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er strebe seit Jahren eine solche Ausstellung an.
Es fehle allerdings an Unterstützung und Geld. Der Verein Deutsche Badekultur solle am 10. März gegründet werden und auch das Einsammeln von Spenden ermöglichen.
Ausstellung im Sommer geplant
Derzeit baue er zusammen mit einem Hersteller traditioneller Badekörbe in Heringsdorf zumindest eine kleine Schau auf, sagte Kraft. Der Produzent habe seine Schneiderei freigeräumt. „Strandkorb und Bademode passt ja perfekt zusammen.“ Hier würden aber nur 10 bis 15 seiner Stücke gezeigt.
Im Juni oder Juli werde die bescheidene Schau möglicherweise für Besucher öffnen. Das hänge von der verfügbaren Zeit und den finanziellen Mitteln ab, sagte der 59-jährige Fahrschullehrer, der in Zwickau geboren wurde und seit seiner Armeezeit in den 1980er auf Usedom lebt.
Seine Faszination für Bademode sei unter anderem durch Fotoalben seiner Schwiegermutter, aber auch die auf Usedom präsente Bäderkultur geweckt worden. Anhand der Bademode zeige sich die gesamtgesellschaftliche Entwicklung - von rigiden Vorschriften im Deutschland der 1930er Jahren bis hin zur sexuellen Befreiung in den 1970er Jahren, als sich der Bikini in Deutschland verbreitet habe.
Kraft war als Kurator am BikiniARTmuseum tätig, das im Sommer 2020 in Bad Rappenau in Baden-Württemberg eröffnet wurde und nach eigenen Angaben das erste internationale Museum für Badekultur ist. Er wurde kürzlich in die dazugehörige BikiniARTmuseum Foundation aufgenommen.
Kraft sagte, er finde seine Stücke im Internet oder auf Flohmärkten. Durch Medienberichte würden ihm auch aus dem Ausland Badesachen zugeschickt. Sein Schwerpunkt sei die in Ostdeutschland produzierte Bademode. Viele wüssten nicht, „dass wir im Osten extrem viel Bademode produziert haben“. So hätten hier westdeutsche Firmen produzieren lassen. „Sachen, die in den Quelle- und den Bader-Katalogen zu finden waren, waren alle im Osten genäht. Die haben dann bloß ein anderes Logo rangemacht.“
Ab 2023 kein Zirkus in Bansin auf Usedom – um kein Trinkwasserproblem zu bekommen
Seepferdchen aus Rügener Granit ziert die Promenade von Glowe
Neuer Rügener Förderverein will Sassnitzer Tierpark bekannter machen
Bahnstrecke Berlin-Stettin wird ausgebaut: Wie MV davon profitiert
„Im Wald ist es jetzt lebensgefährlich“ Forstamtsleiter über Sturmschäden auf Usedom und um Wolgast
Tolles Angebot für Leser des Ostsee-Updates

Sie mögen unser kostenloses Ostsee-Update und haben Lust auf mehr? Wir schenken Ihnen OZ+ einen Monat kostenlos! So bleiben Sie über alle Geschehnisse und Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und der Welt up-to-date! Mit OZ+ haben Sie Zugriff auf alle Artikel, Videos, Bildergalerien und Liveticker auf unserer Website www.ostsee-zeitung.de.
OZ im Facebook Messenger

OZ-Nachrichten direkt aufs Handy – bei Facebook Messenger, Telegram und Notify
Mehr Newsletter

Sie wollen auch mit lokalen Infos und Geschichten aus einer Region an der Ostseeküste informiert werden? Hier finden Sie zu unserem kostenlosen OZ-Newsletter der Inseln Usedom und Rügen.
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.