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OZ | Ostsee-Update - Usedomer Strandkörbe auf der Expo in Dubai

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OZ | Ostsee-Update
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
seit einigen Tagen ist es nun doch zu spüren: Erstmals seit Saisonstart im Juni kehrt nun etwas Ruhe in unseren Urlaubsorten ein - nachdem die spät gestartete Saison scheinbar kein Ende finden wollte.
Spannende Nachrichten aus dem Tourismusland gibt es trotzdem weiterhin, auch wenn der große Ansturm vorbei ist. Einige Gäste und Einheimische nutzen die nun weitgehend leeren Strände, um mal richtig durchzupusten. Und etliche Touristiker rüsten sich für neue Projekte oder bereiten schon die neue Saison vor.
Eine Delegation der Usedomer Strandkorbfabrik Korbwerk zum Beispiel fiebert bereits ihrem Gastspiel auf der Expo im Januar in Dubai entgegen. Mein Kollege Hannes Ewert hat für Sie aufgeschrieben, was sich die Insulaner dort erhoffen.
In Boltenhagen, unserem westlichsten Seebad, gibt es derweil einige spannende Projekte, an denen auch während der Nebensaison gearbeitet wird. Der Leiter unserer Grevesmühlener Lokalredaktion, Michael Prochnow, gibt Ihnen einen Überblick wie hier der aktuelle Stand der wichtigsten Tourismusvorhaben ist.
Nur wenige Kilometer entfernt von Boltenhagen, in Hohen Wieschendorf, hat derweil der erste Golfplatz von MV (1992 ging er an den Markt) wiedereröffnet. Die ersten Spieler waren begeistert - und die Betreiber hoffen nun auf viele Gäste, denn Golf kann man auch gut im Herbst und Winter spielen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende in unserem schönen Urlaubsland!
Herzlichst,
Ihr Alexander Loew
Leitender Redakteur

Immobilie mit Tradition

Deutsches Haus Putbus (Foto: Uwe Driest)
Deutsches Haus Putbus (Foto: Uwe Driest)
„Deutsches Haus“ in Putbus auf Rügen soll in neuem Glanz erstrahlen
Putbus. „Ich habe im Alter von 22 Jahren bei Null angefangen“, sagt Gunter Preussker. Noch während seines Jura-Studiums kaufte sich der Hamburger sein erstes Hotel von der Treuhand. Das war vor 30 Jahren und heute gehören ihm in Binz die Hotels „Vier Jahreszeiten“ und „Suite“ in der Zeppelinstraße. Das „Meersinn“ in der Schillerstraße hat er gepachtet. Das Ostseebad sei 1919 mit 7000 Betten der größte Ferienort in Deutschland gewesen, weiß Preussker. Seither kamen noch einmal gut 10 000 hinzu. Dazu hat er seinen Beitrag geleistet und nebenbei als Bauträger hundert Objekte erstellt und verkauft.
So, wie er sich in die Geschichte des Ostseebades hineingedacht hat, dessen Museum er fördert, habe er sich nun auch mit der Historie von Putbus befasst. Mit der Ortsgründung durch Fürst Malte, mit der Architektur von Schinkel und Steinmeyer oder dem Umfeld von Schlosspark und Hafen. Anlass dafür war sein Engagement in der ehemaligen Residenzstadt, in der Preussker nun das ehemalige „Deutsche Haus“ am Markt 2 kaufte.
Das historisch und denkmalschützerisch bedeutsame Gebäude ist seit Jahrzehnten ungenutzt und soll künftig wieder von Gästen der Stadt als Unterkunft genutzt werden können. Es wurde um 1825 zunächst als eingeschossiges Handwerkerhaus erbaut. Später machten es zwei weitere Bauabschnitte erst zum „Stüdemannschen Gasthaus“ mit Bäckerei, bevor es 1898 zum Hotel Deutsches Haus im Stil des Historismus erweitert wurde.
„Wir wissen noch nicht exakt, wann welche Veränderungen vorgenommen wurden“, sagt Gunter Preussker. Das älteste ihm bekannte Foto aus dem Jahr 1886 zeigt das Haus noch ohne Anbau und Türme. „Wenn jemand mehr darüber weiß, würde ich mich über eine Nachricht freuen.“ Ein später auf dem linken Teil befindlicher halbhoher Turm sei vermutlich eingestürzt. „Den möchten wir wieder errichten, wenn es irgend geht.“ Der bis heute erhaltene höhere Turm auf der rechten Seite sei erst um 1910 entstanden.
Von Uwe Driest
Ab 8. November: B 110 vor Usedom wird saniert

Symbolfoto Straßenbau (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)
Symbolfoto Straßenbau (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)
Das Straßenbauamt Neustrelitz kündigt Sanierungsarbeiten an zwei Stellen zwischen Pinnow und Johannishof an. Diese Arbeiten werden bis zum 11. November andauern. Wie der Verkehr geregelt werden soll.
Pinnow/Johannishof. Das Straßenbauamt Neustrelitz lässt vom 8. bis zum 11. November zwei Teilflächen der Bundesstraße 110 im Bereich Pinnow-Johannishof sanieren. Die Flächen sind 325 und 360 Meter lang und müssen dringend überholt werden, teilt die Behörde mit. Die Abschnitte befinden sich in der Senke am Ortsausgang Pinnow und in der Kurve am Waldausgang.
Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich auf die Situation einzustellen. Denn: Beide Flächen werden gleichzeitig unter halbseitiger Verkehrsführung erneuert. Während der viertägigen Bauarbeiten wird der Verkehr durch Ampeln geregelt.
Aufgrund der Jahreszeit und der zeitgleichen Vollsperrung der B 110 im Bereich Mellenthin auf der Insel Usedom rechnet das Straßenbauamt Neustrelitz mit einer minimalen Belastung für den Verkehr. Die Arbeiten werden vom Greifswalder Unternehmen ASA-Bau ausgeführt. Die Kosten betragen rund 150 000 Euro.
Von Tom Schröter
An der Ostsee bestens informiert!

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