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OZ|Ostsee-Update - Urlaub in MV ab heute

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Mecklenburg-Vorpommern ist das Tourismusland Nummer eins in Deutschland, über zehn Millionen Menschen genießen jährlich hier ihren Urlaub - gut gelaunt zwischen Boltenhagen und Ahlbeck, an Ostsee oder Seenplatte.
Deswegen ist es ein kleiner Feiertag für uns, wenn nach sieben Monaten Lockdown der Tourismus im Land heute endlich wieder loslegen darf. Passend dazu starten wir nun unser Ostsee-Update für Sie. Jeden Freitag bekommen Sie damit künftig die wichtigsten Nachrichten und Informationen rund um die Themen Ferien, Erholung und Urlaubsattraktionen an der Ostsee - vieles davon frei lesbar. Und wer weiß, vielleicht entscheiden sich ja einige von Ihnen irgendwann dafür, uns mit einem OZ-Abo zu unterstützen. Wir haben ein attraktives Angebot für Sie weiter unten im Newsletter.
Viel Spaß beim Lesen - und vielleicht dann bald auch im Urlaub bei uns in MV.
Ihr Alexander Loew
Leitender Redakteur

Das ist der Plan für den Tourismus-Neustart in MV

Quelle: Jens Büttner/dpa/Frank Söllner
Quelle: Jens Büttner/dpa/Frank Söllner
Ab Freitag dürfen Urlauber wieder in Hotels und Pensionen in Mecklenburg-Vorpommern übernachten, erst einheimische und eine Woche später auch welche aus anderen Bundesländern. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat nach einem Gipfel mit Vertretern der Tourismusbranche die Eckdaten der Öffnung bekanntgeben.
„MV ist in sicherem Fahrwasser gelandet“
„Wir sind in sicherem Fahrwasser gelandet“, erklärt Schwesig. Der harte Lockdown in MV sei nötig gewesen, um jetzt möglichst schnell wieder öffnen zu können. Die landesweite Corona-Inzidenz sei auf 22 gesunken, die Impfquote zuletzt stark gestiegen. „Wir haben einen klaren Fahrplan“, so Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU). „Wir machen jetzt auf – und nach Möglichkeit nicht mehr zu.“ Die Öffnung im Tourismus soll in mehreren Schritten erfolgen:
Ab 28. Mai dürfen Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder Gäste aus MV empfangen. Auch Kinder- und Jugendtourismus oder Schullandheime sind wieder möglich. Das Einreiseverbot für Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper wird aufgehoben. Ebenfalls erlaubt: Strandkorbverleih, Bootsvermietung, Fahrgastschifffahrt und Busreisen (nur innerhalb MV). Auch Freizeit- und Kletterparks sowie Zoos dürfen öffnen. Die Nutzung sei erlaubt für Genesene, Geimpfte oder Menschen mit Negativ-Test (Kinder ab sechs Jahre).
In Warnemünde ist man über die Öffnung, die früher als geplant kommt, allerdings nicht nur glücklich. Warum das so ist, lesen Sie hier. Ähnlich sieht es auf dem Darß aus.
Ab 4. Juni gilt: Beherbergung von Gästen auch außerhalb MVs erlaubt. Reisebusse dürfen dann auch aus anderen Bundesländern kommen.
Einige Hotels haben aber bereits angekündigt, erst deutlich später zu öffnen, etwa in Boltenhagen.
Ab 11. Juni soll auch wieder Tagestourismus nach MV möglich sein. Dies gilt auch für Besuche zum erweiterten Familienkreis oder Freunden.
Großveranstaltungen sollen im Juni wieder möglich sein
In einem vierten Öffnungsschritt zum 14. Juni sollen hoteleigene Schwimmbäder und Saunen, Spaß- und Hallenbäder, Innenbereiche von Freizeitparks, Zirkusse und andere Indoor-Angebote wieder öffnen. Voraussetzungen sind Tests.
Von Frank Pubantz
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Neues Mega-Urlaubsresort auf dem Bug auf Rügen

Noch in diesem Jahr soll der Bau beginnen: Auf dem Bug im Norden der Insel Rügen entsteht in den nächsten Jahren ein 680 Millionen teures Ferien-Resort. Auf der 2,2 Millionen Quadratmeter großen Fläche südlich von Dranske will eine internationale Investorengruppe vier Hotels, rund 290 Ferienhäuser, Hafen, Therme, Markthalle und Marktplatz, einen Reitstall und ein Künstlerdorf errichten. Insgesamt 2300 neue Gästebetten sind auf dem ehemaligen Militärstandort geplant. Ein Mega-Tourismusprojekt am Ende der Welt.
„Das können wir gut finden oder nicht. Die Frage stellt sich nicht. Die Entscheidung dafür ist vor Jahren getroffen worden. Es gibt Baurecht“, sagt Knut Schäfer, Chef des Tourismusverbandes Rügen. Und fügt hinzu: „Ob dies unter heutigen Gesichtspunkten noch entstanden wäre, weiß ich nicht.“ Der Bürgermeister von Breege, der Nachbargemeinde von Dranske, ist skeptisch: „Ich befürchte, dass die Infrastruktur das nicht hergibt“, sagt Arno Vetterick mit Blick auf die Straßenverhältnisse. Das betreffe auch die Orte Sagard und Glowe, wo der Verkehr hindurch müsse. „Und nach Dranske gibt es nur eine schmale Straße.“ Weitere kritische Stimmen aus anderen Gemeinden zu dem Projekt haben wir hier zusammengefasst.
Das Verkehrsaufkommen sei jetzt schon enorm. Gerade im letzten Jahr gab es wegen der vielen Gäste Stauerscheinungen an der Schaabe zwischen den Halbinseln Jasmund und Wittow. Wie andere Betroffene reagieren und weitere Hintergründe lesen Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.
„Vieles wird in der Gemeinde Dranske nach Fertigstellung des Projektes wohl nicht mehr so sein wie heute. Die Gemeinde erhält damit eine Tourismusdestination, die es inselweit, landesweit und wohl auch in Deutschland heute noch nicht gibt", so Dranges Bürgermeister des Ortes, Lothar Kuhn. Die komplette Geschichte mit ihm gibt es hier.
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