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OZ | Ostsee-Update - Schreckminuten im Ballon über Usedom

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OZ | Ostsee-Update
Guten Morgen liebe Leserinnen und liebe Leser,
jetzt beginnen die Zeiten im Urlaubsland MV, in denen Touristen und Einheimische jenseits der Strände schöne Orte entdecken und zu spannenden Aktivitäten aufbrechen.
Einen gehörigen Schreck erlebten dabei allerdings vier Gäste, die samt ihrem Piloten in dieser Woche über Usedom zu einer Ballonfahrt aufbrachen und wegen schlechter Winde notwassern mussten. Der Besitzer und Fahrer des Heißluftballons, Ralf Erdenberger, hat uns im Nachgang erzählt, wie das Quintett die bangen Minuten durchstand und gerettet werden konnte.
Zum Glück gibt es bei den verschiedenen Freizeitangeboten, die im Herbst locken, höchst selten einen so dramatischen Ausgang. Beliebt ist zum Beispiel im Westen unseres Bundeslandes eine Fahrt mit der historischen Schmalspurbahn, dem Molli, der zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn verkehrt. Eine Molli-Station ist jetzt mit dem Titel “Bahnhof des Jahres” ausgezeichnet worden. Meine Kollegin Anja Levien berichtet, wie es dazu kam und wie es mit der Sanierung des Bahnhofes weitergeht.
Zu den bekanntesten Ausflugszielen im Land gehört ohne Frage das Erlebniszentrum in Peenemünde auf Usedom, wo die Nazis einst in der dortigen Heeresversuchsanstalt die zerstörerische V2-Rakete entwickelten. Im Land geht die Debatte weiter, ob dieser Ort Welterbe werden darf oder ob sich das wegen seiner Geschichte verbietet. Die Landesregierung bringt Peenemünde jedenfalls ins Rennen um diesen Titel. Mich interessiert Ihre Meinung zu dem Thema. Beteiligen Sie sich gern an unserer Umfrage, ob Peenemünde Welterbe werden sollte.
Unten haben wir weitere Beiträge aus dem Urlaubsland MV für Sie zusammengestellt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. Und vielleicht gibt’s am Wochenende ja doch auch noch ein paar Stunden, die sich lohnen für den Strand.
Herzlichst
Ihr Alexander Loew

Adler-Schiffe verlängern Sommersaison auf Rügen

Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage erweitert die Reederei Adler-Schiffe ihren Fahrplan um einen Monat. Mit der „MS Binz“ geht es noch bis zum 25. Oktober jeden Montag einmal um die gesamte Insel. Dafür verlost die OZ 5x2 Freikarten. Hier erfahren Sie, wie Sie gewinnen können.
(Foto: Archiv)
(Foto: Archiv)
Binz. Geplant war, die finale Schiffstour „Rund-um-Rügen Anfang dieser Woche sowie zum Kap Arkona am 30. September stattfinden zu lassen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage erweitert die Reederei Adler-Schiffe ihren Fahrplan nun um einen Monat bis zum 31. Oktober.
Ab der Seebrücke Binz und Stadthafen Sassnitz geht es drei Mal in der Woche mit der „MS Cap Arkona“ entlang des gesamten Küstenpanoramas der Kreideküste mit dem berühmten Königsstuhl bis hin zum Kap Arkona. Mit der „MS Binz“ geht es noch bis zum 25. Oktober jeden Montag einmal um die gesamte Insel. „Der Tagesausflug ,Rund-um-Rügen’ verspricht die besten Aussichten auf die abwechslungsreiche Küste von der Seeseite aus“, sagt Sprecherin Silke Hasse.
Kombinierte Touren mit dem Schiff
Außerdem täglich im Ausflugsprogramm der Reederei ist im Herbst der Schiffsausflug zur Kreideküste und Königsstuhl ab dem Stadthafen Sassnitz und den Seebrücken Binz, Sellin und Göhren. Diese Tour kann man auch mit einem Besuch im Ozeaneum oder einer Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ kombinieren.
OZ verlost Karten
Die OSTSEE-ZEITUNG verlost in Zusammenarbeit mit der Reederei insgesamt fünf mal zwei Freikarten für die Tour „Rund um Rügen“ am 20. September. Die Gewinnhotline ist am 15. September um 11 Uhr geschaltet und lautet 03838/20 14 52. Die schnellsten Anrufer gewinnen und werden anschließend vom Veranstalter benachrichtigt.
Von mo
Auszeichnung für Molli-Bahnhof

Café, Museum, Ambiente: Der Bahnhof Kühlungsborn-West der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH ist mit dem Sonderpreis „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet worden. In den vergangenen Jahren wurde in diesem investiert. Im Herbst stehen die nächsten Bauarbeiten an.
(Foto: Archiv)
(Foto: Archiv)
Kühlungsborn. Der Bahnhof in Kühlungsborn-West ist mehr als eine Durchgangsstation für Urlauber. Er ist ein eigenes touristisches Ziel mit jeder Menge Eisenbahnromantik, ein Bahnhof, der seinen historischen Charme bewahrt hat und zum Verweilen einlädt. Das findet die Jury des Wettbewerbs „Bahnhof des Jahres“ des Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene und hat den Bahnhof im Ostseebad mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Molli-Geschäftsführer Michael Mißlitz sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung der Firmenphilosophie der letzten 26 Jahre: Der Molli als Erlebnis für Jung und Alt mit der Bewahrung der Nostalgie.
In den Bahnhof West hat die Molli GmbH zuletzt einiges investiert. So ist die teilweise 110 Jahre alte Backsteinfassade des Lokschuppens sowie der Sozialtrakt saniert worden. Im Herbst geht es mit den Arbeiten an der Fassade des Bahnhofsgebäudes weiter. „Wir machen eine komplette, behutsame Stein- und Fugensanierung“, erläutert Michael Mißlitz. Einige Veränderungen, die in der DDR am Bahnhofsgebäude vorgenommen wurden, sollen zurückgebaut werden. „Wir werden es wieder so herrichten, wie er im Original entstanden ist.“
Die Bäderbahn Molli fährt seit 1886 zwischen Bad Doberan und Heiligendamm, seit 1910 nach Kühlungsborn. Seitdem gibt es den Bahnhof im heutigen Kühlungsborn West. Noch heute beginnt und endet jede Zugfahrt hier. Seit 1995 ist die Bäderbahn in privater Hand der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH. Die Städte Kühlungsborn und Bad Doberan sowie der Landkreis Rostock sind Gesellschafter der Bahn.
Landrat Sebastian Constien spricht von einer renommierten Auszeichnung: „Die konsequente Modernisierung der Infrastruktur unter Wahrung des historischen Flairs zahlt sich immer wieder aus.“ Der Landkreis als Hauptgesellschafter sei stolz auf sein modernes Eisenbahnunternehmen im historischen Gewand.
Eine Jury aus zehn Männern und Frauen hatte sich inkognito einen Eindruck vom Bahnhof gemacht, hatten geschaut, was macht aus Kundensicht den Bahnhof aus. Der Bahnhof des Ostseebades hat sie mit Café, Museum, Fahrkartenschalter und Ambiente überzeugt. „Beim Bahnhof Kühlungsborn West ist es gelungen, viel vom historischen Charme der traditionsreichen Bäderbahn zu bewahren beziehungsweise wiederherzustellen und die Anlage mit dem liebevoll geführten Café und dem schönen Eisenbahnmuseum zu einer lebendigen Attraktion mit einem besonderen Reiz für die Urlauber im 21. Jahrhundert zu gestalten“, schreibt die Jury in ihrer Begründung.
Vom Café geht es auch direkt in das Molli-Museum mit seinen alten Fahrkartendruckern, den Morsegeräten und vielen anderen Exponaten. „Auf der Freifläche lockt unter anderem ein aufgeschnittener Original-Lokomotiv-Kessel, der einen Einblick in das Innenleben einer Dampflok gibt. Und so wird aus einem längeren Aufenthalt am Bahnhof Kühlungsborn West für alle Eisenbahnfans egal welchen Alters ein großes Vergnügen“, so die Jury abschließend.
Von Anja Levien
An der Ostsee bestens informiert!

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