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OZ | Ostsee-Update - Rügen jubelt: Störtebeker sticht endlich wieder in See

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,
das sind gute Nachrichten von der Küste: Eines der größten und wichtigsten Events für den Tourismus im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern kann nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder an den Start gehen. Schon an diesem Freitag beginnt der Vorverkauf für die Störtebeker Festspiele 2022 in Ralswiek auf Rügen.
Geschäftsführerin Anna-Theresa Hick ist glücklich. „Wir sind unheimlich erleichtert und freuen uns, dass unser Öffnungskonzept von den zuständigen Behörden als plausibel und geeignet bewertet worden ist“, sagt sie. Bis zu 7000 Zuschauer pro Veranstaltung sollen nun wieder möglich sein für das große Theater-Openair, das vom 18. Juni bis 10. September über die Bühne geht und wieder Geschichten rund um den legendären Piraten Klaus Störtebeker erzählt.
Dass es in Ralswiek wieder losgehen kann, ist auch ein positives Signal für die gesamte Branche. Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhard Meyer (SPD) ist zuversichtlich, dass die Saison diesmal nach zwei Jahren, in denen die Hotels und Ferienanlagen bis in den späten Mai (2020) bzw. in den Juni (2021) schließen mussten, schon zu Ostern richtig starten kann.
Auch bei anderen Veranstaltern herrscht Optimismus. Auf Usedom und in Wolgast etwa planen die ebenfalls legendären New York Philharmoniker im Mai nun drei Zusatzkonzerte, weil die ersten drei geplanten Veranstaltungen in Peenemünde so schnell ausverkauft waren.
Ich habe das Gefühl es wird eine gute Saison, auch wenn wir noch länger mit Corona leben müssen.
Ein schönes Wochenende für Sie.
Herzlichst
Ihr Alexander Loew

Seltene Delfine vor Wismar und der Insel Poel

Gleich zweimal haben Mitarbeiter der Fischereiaufsicht Wismar zwei Delfine gesehen – vor der Insel Poel und Wismar. Ein Video zeigt die süße Begegnung mit den Weißschnauzen-Delfinen.
(Quelle: Christian Schmiedeberg)
(Quelle: Christian Schmiedeberg)
Poel/Wismar. Plötzlich ist eine Rückenflosse zu sehen. Dann wieder nur blaues Wasser. „Was war das?“, fragen sich Christian Schmiedeberg und Volker Dahse. Sie arbeiten für die Fischereiaufsicht in Wismar und sind gerade auf Kontrollfahrt vor der Insel Poel. Die Sonne scheint. Die Ostsee ist fast spiegelglatt, als die Männer wenige Meter von ihrem Boot entfernt ein Tier abtauchen sehen. Kurzes Zeit später taucht es wieder auf – und das nicht nur direkt vor ihrem Boot, sondern sogar noch in Begleitung. Es sind zwei Delfine. Einer ist etwas dunkler und größer als der andere. Sie schwimmen ganz langsam umeinander herum. „Es sah aus, als würden sie schmusen, deswegen nehmen wir an, dass es ein Pärchen ist“, erzählt Christian Schmiedeberg.
Die Tiere seien zu ihnen ans Boot geschwommen. „Sie wirkten sehr zutraulich.“ 28 Sekunden dauert die ungewöhnliche Begegnung in der Wismarbucht. Dann sind die Delfine wieder weg.
Ihre erste Beobachtung von Delfinen sei es nicht gewesen, sagt Christian Schmiedeberg. Trotzdem seien solche Erlebnisse „immer etwas ganz Besonderes“. Denn die schwimmenden Säugetiere sind in der Ostsee nicht allzu oft zu sehen. Und weil sie neugierig sind, trauen sie sich meist an Boote und Schiffe heran. Auch in diesem Fall haben sie sich auf die Menschen zubewegt – nicht umgekehrt. „Wir lassen die Tiere in Ruhe, um sie nicht zu stören. Umso mehr freuen wir uns, wenn sie von selber kommen“, betont Christian Schmiedeberg. Der Boltenhagener hat ein Video von der Delfin-Sichtung gemacht.
Und die Männer der Fischereiaufsicht haben in dieser Woche gleich doppeltes Glück gehabt – sie haben die Delfine zweimal gesehen. „Am Dienstag waren sie vor der Insel Poel unterwegs, am Mittwoch haben wir sie dann noch einmal vor der Insel Walfisch vor Wismar gesehen“, berichtet Christian Schmiedeberg. Da seien die Delfine vermutlich aus dem Fahrwasser zur Hansestadt gekommen und hätten wohl einen Fischschwarm verfolgt.
Delfine bitte in Ruhe lassen
Vor etwa einem Jahr habe er bei der Arbeit schon einmal ein Delfin-Pärchen in der Wismarbucht beobachtet. Er nimmt an, dass es dasselbe ist. Damals sei es nach wenigen Tagen wieder verschwunden. Deshalb vermutet Christian Schmiedeberg, dass es auch diesmal nur eine kurze Stippvisite ist. Und er appelliert, die Tiere in Ruhe schwimmen zu lassen und nicht zu verfolgen.
Laut Michael Dähne, Kurator für Meeressäugetiere beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, sei es eine besondere Sichtung. Denn bei den Tieren handle es sich um Weißschnauzendelfine. Die sind in der Ostsee noch seltener zu sehen als gewöhnliche Delfine. Die Tiere seien etwa 2,50 Meter lang und vermutlich Mutter und Kalb.
In den vergangenen Jahren sind mehrfach Große Tümmler in der Ostsee gesichtet worden. Im Dezember 2015 sind beispielsweise zwei Delfine bei Lübeck aufgetaucht und haben sich eineinhalb Monate in der Kieler Förde und bei Eckernförde aufgehalten, wo es zahlreichen Beobachtern gelungen ist, Fotos und Videos von ihnen zu machen.
Auf Foto-Jagd sollen die Nordwestmecklenburger nicht gehen – appelliert auch Michael Dähne.
Der Gewöhnliche Delphin ist einer der kleinsten, aber auch schnellsten Meeressäugetiere. Er kann Geschwindigkeiten von 65 Kilometer die Stunde erreichen und bis zu 2,5 Meter lang werden. Diese Delphin-Art jagt hauptsächlich Fische, die in mittleren Wassertiefen vorkommen, wie Makrele, Hering und andere Schwarmfische.
Die Fischereiaufsicht ist in Wismar stationiert. Von dort fahren die Mitarbeiter mit dem Boot auf die Ostsee, um Fischer und Angler zu kontrollieren.
Von Kerstin Schröder
An der Ostsee bestens informiert!

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Aufbau des Riesenrades in Kühlungsborn startet

Der Aufbau des Riesenrades auf dem Baltic Platz in Kühlungsborn hat am vergangenen Wochenende begonnen. Noch fehlen allerdings die Gondeln. Doch schon jetzt fällt auf: Es ist in diesem Jahr ein bisschen kleiner als 2021. Wann Besucherinnen und Besucher die Aussicht vom Riesenrad wieder genießen können.
(Quelle: Gina Henning)
(Quelle: Gina Henning)
Kühlungsborn. Schon von Weitem fällt das Gerüst des Riesenrades in Kühlungsborn auf. Noch fehlen die Gondeln, aber schon in wenigen Wochen sollen die Menschen dort oben wieder die schöne Aussicht aus 50 Metern Höhe genießen können. Es ist das dritte Jahr, dass sich das Rad von Unternehmer Patrick Greier auf dem Baltic Platz dreht.
In diesem Jahr wird dort wieder ein Riesenrad stehen, das der Unternehmer extra für Kühlungsborn bauen ließ. Es ist unten etwas schlanker und nimmt nicht ganz so viel Raum auf dem Platz ein. Außerdem ist es etwas kleiner. Die Gondeln bieten Platz für sechs bis acht Personen und sind geschlossen und rundum verglast. Das Riesenrad feierte bereits vergangenen Sommer Premiere. Zuvor stand dort ein 60 Meter hohes Riesenrad, das vom Fassungsvermögen das größte, transportfähige weltweit ist.
Am 1. April startet das Riesenrad in Kühlungsborn
Mit dem Aufbau haben die Arbeiter am vergangenen Wochenende begonnen, wie Volker Greier von der MeinRadKaborn GmbH erzählt. In der letzten Märzwoche soll es dort weitergehen. Denn die Gondeln werden derzeit noch in Holland modernisiert und in Stand gesetzt. Ab 1. April (Freitag) soll es dann für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein. Bis Januar 2023 werde es dort stehen.
Das Ganze läuft wieder unter dem Namen „Ambiente & Meer“. Essen, Cocktails, Strand und Musik versprechen die Veranstalter auf Facebook schon jetzt.
Damit steht fest: Auch Gastronomie wird es auf dem Baltic Platz wieder geben. Die Stadt hatte auch in diesem Jahr wieder Stellplätze dafür ausgeschrieben. Patrick Greier habe sich, wie im Jahr zuvor, darum beworben und den Zuschlag für vier Stände erhalten.
Von Gina Henning
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