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OZ | Ostsee-Update - Polarlichter über Rügen

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OZ | Ostsee-Update
Liebe Urlauber und Einheimische,
unser schönes Land Mecklenburg-Vorpommern ist für vieles bekannt und beliebt: Strand, Sonne, Seen, Wälder und scheinbar endlose Blicke bis zum Horizont. Mit Polarlichtern verbindet man den deutschen Nordosten aber nicht unbedingt.
Doch auch die gibt es hier - bei großer Aktivität der Sonne oder starken Sonnenstürmen wie am vergangenen Wochenende. Binz-Urlauber Uwe Hauck hatte da das Glück dieses seltene Naturschauspiel über Rügen zu erleben und zu fotografieren. Das Bild hat er uns zur Verfügung gestellt, damit auch Sie, liebe Leser, es bewundern können.
Ebenfalls nicht unbedingt typisch für unsere Breiten sind Schlittenhunderennen. Doch Schauspieler Till Demtrøder hat es geschafft, eine solche Veranstaltung auf Usedom zu etablieren. Dann kam Corona - und damit verbunden eine zweijährige Pause. Nun plant Demtrøder das Comeback für sein Event - und hat uns bereits erzählt, welche Promis er Anfang März in Heringsdorf erwartet.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende - mit vielen spannenden Nachrichten aus dem Urlaubsland MV.
Ihr Alexander Loew
Leitender Redakteur

Knalleffekt: Hier soll es in Bad Doberan ein großes Höhenfeuerwerk geben

(Quelle: Roven Images)
(Quelle: Roven Images)
Bad Doberan. Wenn alles nach Plan läuft, sorgt Bad Doberan am 25. Februar für einen großen Knalleffekt. Und zwar im wahrsten Wortsinn: „Wir wollen auf der Festwiese an der Klostervogtei ein riesiges, zwölfminütiges Höhenfeuerwerk abbrennen“, sagt Bürgermeister Jochen Arenz (parteilos). „Das wird auch in der gesamten Innenstadt zu sehen sein – ich will nicht kleckern, sondern klotzen.“ Für Arenz ein weiterer Schritt zur avisierten Belebung des Stadtzentrums: „Das Glühwein-Shopping im Januar war aus Sicht der Besucher und Händler schon ein großer Erfolg, das Feedback war durchweg positiv.“
Denn nach Kontaktbeschränkungen und verschärften Auflagen blicken Bad Doberans Einzelhändler einmal mehr auf ein desaströses Wintergeschäft zurück. „Auch aus diesem Grund möchten wir in der Innenstadt für Aufbruchstimmung sorgen“, erklärt Arenz. „Dabei geht es aber nicht nur um wirtschaftliche Belange – wir wollen unserer Bevölkerung und den Menschen in der Region auch positive Nachrichten vermitteln.“
Händler, Gaststätten und Vereine sind mit im Boot
Deshalb soll es neben dem Feuerwerk auch eine zweite Auflage des gemütlichen Bummelns samt Glühwein-Ausschank geben. „Dieser Programmpunkt findet am Freitag kommender Woche von 16 bis 20 Uhr statt“, blickt Arenz voraus. Beteiligt seien wieder viele Händler, Gaststätten und die Touristinformation, so Arenz: „Zudem sind neben der Mollistraße auch der Markt, der Alexandrinenhof, der Kunsthof und die Klostervogtei mit eingebunden.“ Dazu laufen die „Tamburos“ vom Doberaner Karnevalklub DKK 88 ab 18 Uhr mit ihren Trommeln durch die Stadt „und sorgen für mächtig Samba-Stimmung“.
Auch das beliebte Kinderkarussell wird sich wieder auf dem Kamp drehen. „Es geht uns vor allem darum, den Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken“, macht Bad Doberans Bürgermeister deutlich. „Gerade auch mit Blick auf das Höhenfeuerwerk – das wird für viele Kinder das erste in ihrem Leben sein.“
Auch der Landkreis Rostock stehe dem Vorhaben wohlwollend gegenüber, sagt Jochen Arenz und stellt klar: „Es handelt sich hier nicht um eine Veranstaltung, die offiziell angemeldet werden muss – wir erwarten am Montag die finale Zusage.“ Selbstverständlich müsse man einmal mehr die aktuelle Corona-Lage und die geltenden Bestimmungen im Blick behalten: „Wir sind Stand jetzt aber zuversichtlich, dass wir alles wie vorgesehen stattfinden lassen können – zumal sich die Leute locker auf dem gesamten Klostergelände und in der Stadt verteilen können.“
Kreative Aktionen für eine belebte Innenstadt
Um das eher triste Frühjahr auch über den Februar hinaus mit Farbe zu füllen, habe sich die Stadt auch für den März mehrere kreative Aktionen überlegt, erklärt Arenz und betont: „Wir müssen doch jetzt dafür sorgen, dass die Menschen unsere Stadt besuchen – im Sommer kommen die Touristen ohnehin von selbst.“ Andere (Ostsee-)Gemeinden würden das offenbar nicht so sehen, meint Doberans Bürgermeister: „So richtig viel passiert um uns herum ja gerade nicht – dass kann ich nicht wirklich nachvollziehen.“
Umso mehr freue er sich am Freitag kommender Woche auf ein lebendiges Bad Doberan, sagt Jochen Arenz: „Ich denke, dass auch diesmal viele Besucher aus dem Umland, wie etwa Rostock und Kühlungsborn, zu uns kommen werden.“
Von Lennart Plottke
An der Ostsee bestens informiert!

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Seebad-Parlament gibt grünes Licht für Parkanlage mit 270 neuen Wohnungen

(Foto: Tilo Wallrodt)
(Foto: Tilo Wallrodt)
Zinnowitz. Der Weg für ein riesiges Wohnungsbau-Projekt in Zinnowitz auf Usedom ist geebnet: In der verfallenen Parkanlage auf dem Gelände des früheren Erich-Steinfurth-Kinderheimes sollen 270 Wohnungen entstehen: Am Dienstagabend stimmte die Gemeindevertretung des Ostseebades einem entsprechenden Grundsatzbeschluss mit großer Mehrheit bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme zu.
Wie Bürgermeister Peter Usemann (parteilos) auf Nachfrage der OZ sagte, hätten sich die Gemeindevertreter im nichtöffentlichen Teil der Sitzung dafür ausgesprochen, das Gelände nach den Plänen des Projektentwicklers und des Investors in den kommenden Jahren zu entwickeln.
„Klares Signal: So wenig Ferienwohnungen wie möglich“
Laut Bürgermeister sollen auf dem Parkgelände des ehemaligen Steinfurth-Kindersanatoriums auf dem Glienberg 270 neue Wohnungen gebaut werden (bisher hatten die Projekt-Entwickler von bis zu 300 Einheiten gesprochen). Die aktuelle Zahl habe der Investor gegenüber den Gemeindevertretern bei der Erläuterung seiner Pläne konkretisiert. „Wie viele Wohnungen in welchem Segment es am Ende ganz genau werden, das wird dann in den Durchführungsbestimmungen genau geregelt. So weit sind wir aber noch nicht. Wichtig ist jetzt, dass es ein klares Votum durch die Gemeindevertretung gibt, dass dort Wohnungen entstehen werden“, sagte Usemann.
Nach seinen Worten gebe es an den Investor aber das klare Signal, mit so wenig wie möglich Ferienwohnungen zu planen und statt dessen das Augenmerk auf Dauerwohnen, altersgerechtes Wohnen und Wohnungen für Mitarbeiter von Hotels zu richten. „Ferienwohnungen gibt es in unserem Seebad genug, aber natürlich verstehen wir, dass zur Finanzierung des Großprojektes auch einige Ferienwohnungen notwendig sind“, so der Bürgermeister.
Zehn ganz neue Häuser sollen entstehen
Die Eigentümer und Projektentwickler von der Firma GP+Q um Geschäftsführer Christoph Happe hatte gegenüber der OZ bereits bestätigt, dass man sich von den seit drei Jahren bestehenden Plänen, auf dem Areal ein Hotel zu bauen, aus Kostengründen komplett verabschiedet habe. Vielmehr sollen nun in den zehn Bestandsgebäuden des alten Heimes und in zehn völlig neuen Häusern im Park Wohnungen entstehen. „Alles gut“, äußerte er sich zufrieden mit der Abstimmung des Seebad-Parlaments.
Fällungen womöglich schon in den nächsten Tagen
Die Kosten des Gesamtvorhabens schätzen Experten auf knapp 50 Millionen Euro. Die Berner Group Berlin wird nach OZ-Informationen nun das Projekt von GP+Q und dem zweiten Eigentümer Jürgen Graw übernehmen und die genauen Pläne vorantreiben, die dann konkret noch einmal von der Zinnowitzer Gemeindevertretung abgesegnet werden müssen. Erste vorbereitende Arbeiten soll es bereits in den nächsten Tagen und im März geben.
Mit den Landschaftsplanern will der Investor dann festlegen, welche Bäume und Sträucher im Park für das Vorhaben fallen müssen. Erste Rodungen könnte es schon zeitnah geben. Auch Sicherungsarbeiten an den alten Gebäuden sind in Kürze geplant. Baubeginn für die Wohnungen soll dann Anfang 2023 sein.
Von Cornelia Meerkatz und Alexander Loew
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