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OZ | Ostsee-Update - Luxus-Katamaran vor Rügen gerettet

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Luxus-Katamaran läuft vor Rügen auf Grund

Es war eine kurze erste Etappe für die Luxus-Motor-Yacht. Trotz schlechter Wetterprognose hatte der Katamaran „Shimali“ am Wochenende den Heimathafen Danzig in Richtung Italien verlassen. Vorbei an Frankreich und Spanien hatte es über 5000 Kilometer durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer gehen sollen.
Aber schon nach einem Zehntel der Strecke war die Luxus-Yacht vor Rügen auf Grund gelaufen und musste von Seenotrettern in den Hafen von Sassnitz geschleppt werden.
Der Katamaran "Shimali" lief vor Rügen auf Grund und liegt in Sassnitz. Foto: Driest
Der Katamaran "Shimali" lief vor Rügen auf Grund und liegt in Sassnitz. Foto: Driest
Dort fand sich der eine oder andere ehemalige Seebär ein, um sich ein Bild von dem Katamaran zu machen. Einige Tage werde es dauern, bis sie wieder ablegen könnten, meint ein Crew-Mitglied, das bei Nieselregen mit einer Tasse Kaffee in der Hand den Schaden an der Ruderanlage der zehn Millionen Euro teuren Yacht begutachtet. Mehr möchte der Mann nicht sagen. Auch nicht, wem das Luxus-Schiff gehört. Vermutlich soll die fünfköpfige Besatzung aus der Türkei die Yacht an ihren Bestimmungsort im Mittelmeer überführen.
Als sie am Sonntag in einen Sturm mit starkem Westwind und orkanartigen Böen geraten war, suchte die Yacht Schutz in einer Bucht. „Es waren Windstärken zwischen sieben und acht. Die angekündigten bis zu elf Stärken wurden es glücklicherweise nicht“, berichtet Antke Reemts von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Doch der Anker der Yacht habe keinen Halt gefunden und so sei das Schiff auf eine Sandbank vor Glowe getrieben.
Was dann geschah und wie der Katamaran gerettet wurde, lesen Sie hier.
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Polarlichter über der Ostsee von MV

Tatsächlich muss es nicht gleich Island oder Nordnorwegen sein: Auch in Mecklenburg-Vorpommern lassen sich die Polarlichter hin und wieder bewundern – so wie in der Nacht auf Samstag, 15. Januar.
Dem Hobbyfotografen Martin Rakelmann gelangen diese tollen Aufnahmen auf der Insel Rügen. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er: „Ich glaube, das war top 5 meiner jemals erlebten Polarlichter in Deutschland.“ Die Polarlichtwarnung kam um 21.40 Uhr. „Wir hatten dann die ganze Zeit ein leicht grünes Band über dem Horizont, welches auch mit dem Auge leicht zu sehen war. Um 23 Uhr rum gings dann richtig ab“, so der Fotograf.
Polarlicher über der Selliner Seebrücke. Foto: Martin Rakelmann
Polarlicher über der Selliner Seebrücke. Foto: Martin Rakelmann
Die Fotos zeigen die bunten Polarlichter über dem Nachthimmel von Sellin und Göhren.
Polarlichter über dem Göhrener Nordstrand. Foto: Martin Rakelmann
Polarlichter über dem Göhrener Nordstrand. Foto: Martin Rakelmann
Noch mehr Bilder der Polarlichter über der Ostsee von MV finden Sie hier.
Ferienhaus auf Usedom zerstört

Doris F. vor der Brandruine ihres Ferienhaues in Karlshagen. Foto: C. Meerkatz
Doris F. vor der Brandruine ihres Ferienhaues in Karlshagen. Foto: C. Meerkatz
Das Ehepaar Doris und Bruno F. aus der Nähe von Greifswald hat sein geliebtes Ferienhaus in Karlshagen auf Usedom durch ein gelegtes Feuer verloren. Auch Tage danach sind sie aufgewühlt. Vor allem Doris F. hat bittere Tränen geweint, denn das Domizil in der „Dünenresidenz“ war ihr zweites Zuhause. Die gesamte Familie hat hier 20 Jahre lang Urlaub gemacht, das Rentner-Ehepaar war auch im Winter regelmäßig mehrere Tage vor Ort. Zuletzt hatten sie eine Woche vor dem Brand nach dem Rechten gesehen, wie Doris F. schilderte.
Als sie am Donnerstagabend ein Anruf aus den USA erreichte, dachten sie sich daher nichts dabei. Es war ihr Nachbar aus der „Dünenresidenz“, der sich derzeit in den Staaten aufhält. Eine Karlshagenerin, die regelmäßig in der Wohnanlage spazieren geht und dabei auch immer mal einen Blick auf sein Haus wirft, hatte den Brand und die vielen Feuerwehren gesehen. Da sie von Familie F. weder Anschrift noch Telefonnummer hatte, rief sie ihren Bekannten in der Hoffnung an, dass er weiterhelfen kann.
Der Anruf aus den USA war für Doris und Bruno F. „daher unfassbar. Ich konnte nur noch weinen, als ich es realisiert habe“, sagt die 70-Jährige. Denn bereits im vergangenen Jahr im März hatte ein Feuerteufel versucht, ihr Ferienhaus abzufackeln. „Wir haben das alles dokumentiert und der Polizei übergeben. Damals hat es nicht geklappt, dafür brannte in jener Märznacht ein reetgedecktes Haus nur wenige Grundstücke weiter komplett ab“, berichtet sie aufgelöst.
Die ganze Geschichte der Tragödie lesen Sie hier.
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