OZ | Ostsee-Update - Auf Usedom gibt es jetzt Kusshaltestellen

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Kusshaltestellen: In Karlshagen wird jetzt geknutscht!
Urlaub an der Ostsee ist bei Pärchen sehr beliebt. In vielen Orten gibt es mittlerweile einen romantischen Platz für Liebesschlösser. Wo aber können sich Verliebte küssen? Das Ostseebad Karlshagen hatte eine Idee.
Karlshagen. “Küssen verboten“ – vom Lippenboykott sangen einst die „Prinzen“. Für Karlshagen auf Usedom gilt das nicht - ganz im Gegenteil. Hier sollen sich die Lippen nun unbedingt berühren. Und zwar bei einem kurzen Halt an der Kusshaltestelle. Ja, Sie haben richtig gehört. Gleich drei gibt es davon im Seebad, das gerne mit „Liebe auf den ersten Ostseeblick“ wirbt. Auf einen Bus wartet man an der Haltestelle vergebens. Warum auch, Küssen reicht ja.
Am „Haus des Gastes“, auf der Promenade und an der Dünencamp-Rezeption heißt es auf dem 80 Zentimeter großen Kusshalteschild am Boden kurz innehalten, dem Partner tief in die Augen schauen und dann – bitte einmal knutschen! Die Aufforderung richtet sich zuallererst an verliebte Paare, was besonders am Valentinstag Staugefahr in sich birgt.
Mit Geschick haben aber auch mehr als zwei Personen Platz. Vielleicht auch ein paar „Prinzen“, die doch eigentlich wissen, wie man Prinzessinnen wach küsst!

(Quelle: Eigenbetrieb)
(Quelle: Eigenbetrieb)
Junge Eigentümer beginnen mit Hotel-Sanierung auf Rügen

Das Unternehmen von Marlis und Gerd Raulff bleibt in der Familie: Ihre Tochter Inga von Kroge und deren Sohn Hannes werden die Häuser auf Rügen beziehungsweise in Cuxhaven weiterführen. Sie starten mit zwei großen Investitionen an Rügen- und Kurhotel in Sassnitz.
(Quelle: O. Wagner)
(Quelle: O. Wagner)
Am Kurhotel wird schon gewerkelt und bald soll auch die Seeseite des neunstöckigen Rügen-Hotels eingerüstet werden: An den beiden größten Sassnitzer Hotels haben die Sanierungsarbeiten begonnen. Wir sprachen darüber mit Hannes von Kroge. Er ist einer der Enkel von Marlis und Gerd Raulff und führt gemeinsam mit seiner Mutter Inga die Hotels der Familie auf der Insel weiter.
Schön, dass Sie Zeit gefunden haben. Für gewöhnlich begrüßten uns Ihre Großeltern zu solchen Gesprächen. Haben Marlis und Gerd Raulff keine Zeit oder das Steuer an Sie übergeben?
Hannes von Kroge: Es trifft im Prinzip beides zu. Meine Großmutter ist jetzt 86, mein Großvater gerade 79 geworden. Beide haben sich – zusammen mit der Familie – nicht erst seit Kurzem Gedanken über die Unternehmensnachfolge gemacht. Wir haben in den letzten Jahren den Kurs des Familienunternehmens besprochen. Jeder hatte für sich seine Prioritäten für die persönliche Zukunft zu klären, welche Rolle und Verantwortung er beziehungsweise sie künftig in der Firma übernehmen möchte. Das haben wir in den vergangenen Monaten final geregelt. Mit dem Jahresbeginn 2022 haben wir dann den Generationswechsel vollzogen. Meine Mutter Inga von Kroge und ich haben die Häuser übernommen und werden sie weiterführen.
Und Sie gehen gleich in die Vollen, wie man derzeit am Kurhotel sieht. Die Hauptfassade Richtung Rügen-Platz ist komplett eingerüstet. Was passiert da jetzt?
Meine Großeltern hatten ja schon zum 50. Geburtstag des benachbarten Rügen-Hotels vor knapp drei Jahren umfangreiche Investitionen in beide Sassnitzer Häuser angekündigt. Seitdem haben wir viele Gespräche geführt und sind in den Planungen konkreter geworden. Jetzt beginnen wir mit den ersten der angekündigten Sanierungsarbeiten. Und natürlich fangen wir beim Dach an. Dessen Ziegel sind seit der Fertigstellung des damaligen Seemannsheims im Jahre 1955 noch nie erneuert worden. Wir werden es komplett neu eindecken, und zwar in Absprache mit der Denkmalbehörde mit Betondachsteinen in dem ursprünglichen Farbton Ziegelrot.
Das ist doch eine riesige Dachfläche …
Stimmt, etwa 1500 Quadratmeter.
Die Uhr im Turm zeigt seit einer ganzen Weile ihre eigene Zeit an. Wird sie in dem Zuge gleich repariert?
Das müssen wir noch untersuchen. Das Uhrwerk scheint nach bisherigen Erkenntnissen weitgehend in Ordnung zu sein. Aber in der Tat: Nach einer Weile geht sie schlichtweg nach und muss immer wieder neu gestellt werden.
Wird auch das Innere des Hauses saniert?
Vorerst noch nicht. Wir werden die anstehenden Aufgaben nach und nach angehen. Dazu gehört in den kommenden Wochen eine weitere Großbaustelle in der Nachbarschaft. Wir planen, die Seeseite des Rügen-Hotels ebenfalls vollständig einzurüsten. Dort müssen die Balkone dringend saniert werden. Außerdem soll bei der Gelegenheit gleich die Fassade ausgebessert werden.
Das gesamte Interview lesen Sie hier.
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